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Freude teilen - aktiv sein

Pflegeleitbild

Was bedeutet Pflege für uns?

Der Patient im apallischen Syndrom und oder im Wachkoma kommt in der Regel von der Intensivstation in eine neurologische Rehaklinik und von dort in eine Pflegeeinrichtung. Angehörige, Freunde, Betreuer haben die Aufgabe, eine geeignete Pflegeeinrichtung auszuwählen. Die Vorstellung, dass eine liebe Person dorthin "abgeschoben" wird macht Angst.

Die größte Kunst der Pflegenden besteht darin, die Autonomie des Bewohners zu verstärken ohne von ihm Dinge zu verlangen, zu denen er nicht in der Lage ist.

Der Bewohner soll sich als Teil einer Lebensgemeinschaft fühlen, in der er sein emotionales Gleichgewicht aufbauen kann und zu einem positiven Selbstbild begleitet wird.

Die Pflegenden erfahren dadurch, dass an ihre Kreativität und emotionale Intelligenz appelliert wird, mehr Genugtuung in ihrer Arbeit.

In einer erlebnisorientierte Bezugspflege steht der Bewohner mit seinen Bedürfnissen und seinem Erleben im Mittelpunkt des Geschehens, doch auch das Erleben des Pflegenden findet seinen Platz.

Die Durchführung von erlebnisorientierter Bezugspflege beinhaltet, dass Pflegende mehr von sich selbst sehen lassen und auf beiden Beinen stehen, hinsichtlich eigener Entscheidungen in der täglichen Pflege.

Wir bieten ein Zuhause

Eine Möglichkeit das Koma / Wachkoma zu verstehen

N nicht L
E erfassbares E
B Bewusstsein B
E elementarer E
L Lebendigkeit N

Wo stehen wir heute?

Schädel-Hirnverletzungen erfordern komplizierte "Apparatemedizin" zur akuten Lebensrettung. Menschliche Zuwendung tritt notgedrungen in den Hintergrund.

Diese Problematik ist uns bewusst. Wir haben dieses zum Anlass genommen, in unserem Hause eine familiäre, menschliche Atmosphäre zu schaffen.

In dieser schweren Situation wollen wir dem Kranken helfen und ratgebender Begleiter der Angehörigen sein. Leitgedanke unserer Konzeption ist es, fachlich qualifizierte Versorgung mit liebevoller Zuwendung und menschlicher würdevoller Ansprache zu verbinden.

Wohin gehen wir morgen?

Um noch vorhandene Gehirnkapazität aktivieren zu können, benötigen Menschen im apallischen Syndrom und im Wachkoma ständige Ansprache und ein speziell vorgesehenes Therapieangebot.

Wir passen unser Therapie- und Pflegeangebot stets den neuesten Erkenntnissen an und gewährleisten somit eine optimale Pflege und Betreuung der uns anvertrauten Menschen.

Angst vor der Zukunft, Angst vor der Verantwortung ...

In dieser schweren Situation wollen wir dem Kranken helfen und ratgebender Begleiter der Angehörigen sein.

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